tiistai 16. helmikuuta 2016

Die gute Laune - wie ein Drachen am Tempelhof


Es ist grau und diesig, aber man muss sich bewegen! Ich bin zum Tempelhof gegangen um den 6,5 Kilometer langen Runden zu drehen. Es befindet sich doch in der Nähe von meinem Zuhause in Kreuzberg und ist auch ein sehr berühmter Platz.
Zuerst habe ich das Gebäude, das zu Europas längsten Gebäuden gehört, sehen wollen. Tempelhof Flughafen Gebäude, das in den 30er gebaut wurde, ist 1,230 Meter lang. Architekt Markku Rainer Peltonen  hat gesagt, das „die Rauheit, die Strenge und die Schwere“ dieses Gebäude am besten beschreiben. Es gibt keine Details auf der Vorderseite von dem Gebäude. Man kann Nazi-Ideologie in dem Stil des Gebäudes fühlen. Genau – sieht nicht besonders verlockend aus...





Ich habe einen Beamter auf dem Hof gefragt, wie ich auf die Parkanlage gehen kann. Links und dann links, hat er mich beratet. Sobald ich einen halben Kilometer gejoggt bin, fand ich den Eingang. Dann habe ich an den Artikel, die ich neulich gelesen habe, gedacht.

Der Artikel hat über „das Gesetz zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen“ erzählt. Das Gesetz wurde im Januar 2016 in dem Abgeordnetenhaus akzeptiert. Jetzt kann Tempelhof Flughafen zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen gebaut werden. Die Hangars werden - wie sie momentan auch tun – eine Notunterkunft für Flüchtlinge entstehen. Die Kapazität wird höher sein: 7000 Plätze. Aufgebaut werden auch eine Gartenausstellung, eine Bildungshalle, eine Multifunktionshalle mit zwei Sportplätzen, ein Jobcenter, eine Großküche. Für die medizinische Versorgung der Flüchtlingen ist eine mobile Unterkunft vorgesehen. Der Artikel hat nicht erzählt, wie lange man in dem Hangar in Zukunft wohnen muss und werden die Verhältnisse in dem Hangar besser werden. Heutzutage sind die Verhältnisse nicht so gut. Das kann man im Spiegel lesen. 
Im Jahr 2015 sind beinahe 80 000 Flüchtlinge in Berlin angekommen, 54 300 ist in Berlin geblieben. Im Vergleich: in Finnland haben wir 32 500 Flüchtlinge 2015 bekommen.
                                                                                                                   



Für mich klingt das Alles ein bisschen zu groß und zu konzentriert. Sollten die Flüchtlingen in die Gesellschaft integriert werden, sie sollten nicht in seinem eigenen Flüchtlingsdorf bleiben? Tagesspiegel hat doch erzählt, dass zum Beispiel Sprachbildung kurzfristig sein sollte. Danach können und sollen Kinder aus Flüchtlingsfamilien an dem regulären Unterricht teilnehmen. Das klingt besser für mich. Es ist besser, dass die Notunterkunft wirklich vorübergehend sein kann.
Aber zurück zu meinem Joggen... Dann bin ich zu dem Eingang gekommen. Ich habe mich aufgeheitert, als ich den großen Park gesehen habe. Obwohl es ganz diesig war, war es auch so weiträumig! Das Atmen ist leicht in der frischen, nassen Luft. Man kann auch auf dem Trampelpfad auf dem Grasplatz joggen – das ist für mein Knie besser als der Asphalt.



Ich kann mir vorstellen, wie dieser Park aussieht, wenn das Wetter sonnig und warm ist. Dann gibt es sicherlich viele Erwachsene, Jugendliche und Alte mit den Geräten für Windsportarten auf den Wiesen und der Park ist voll von Freude.



Dieser Gemeinschaftsgarten ist sehr lebendig im Frühling. Es gibt viele Pflanzen hier, die nur auf die Sonne und die Wärme warten. Die Bauern und Bauerinnen waren ganz kreativ, als sie die Nährböden für die Pflanzen geplant haben.



Die Runde im Tempelhof Sportpark ist nur 6,5 Kilometer, aber es fühlt länger. Als ich beinahe zu dem Startpunkt gekommen bin, habe ich einen Turm gesehen. Manchmal muss man raten, was der Sinn eines Turms ist. Jetzt habe ich nicht raten müssen.





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P.S. Entschuldigung und Achtung... mein Deutsch ist nicht perfekt, weil ich eine Studentin aus Finnland bin und Deutsch nicht mein Hauptfach ist. Bitte lesen Sie diese Texte mit dem Verständnis. Ich nehme gern Besserungen auf. Bitte schreiben Sie ein Kommentar, wenn Sie etwas zu verbessern möchten.

maanantai 8. helmikuuta 2016

Lange Sitzungen gehören zu den Ausdauersportsarten



Mein zweiter Praktikumstag in Berlin hat gut angefangen. Ich habe mich mit meiner Praktikumleiterin Katrina um zehn Uhr auf der Heinrich-Heine-Strasse verabredet. Sie hat auch gesagt, dass sie mich am Ausgang Köpernicker Strasse erwartet, nicht am anderen Ausgang. Sie sind wichtige kleine Sachen hier in der grossen Stadt.

Ich habe mich nicht verspäten wollen. Die Sitzung im Haus des Deutschen Vereins fängt um 10:30 an. Also bin ich um 9 Uhr von meinem Zuhause in der Kreuzbergstraße abgefahren. Zuerst habe ich eine Monatskarte für U-Bahn und Busse gekauft. Danach bin ich mit der U-Bahn zur Heinrich-Heine-Str. Haltestelle  gefahren. Diese zwei Hände haben mich da mit dem Friedenszeichen begrüsst.


Kunst auf der Köpenicker Straße.



Vor dem Termin mit Katrina habe ich 20 Minuten Zeit gehabt das Gebiet zu besichtigen gehabt. So viele nette und billige Restaurants und Geschäfte in der Heinrich Heine Straße! Es wird nicht umsonst gesagt, dass Berlin eine gute Stadt für Vegetarier und Vegetarierinnen ist. Tofu kostet nur 1 Euro! Ich habe unbedingt in das Geschäft gehen müssen. Ich habe angeguckt, wie der Cous Cous Salat und Mango Lassi sind. Und jawohl, sie haben sehr lecker ausgesehen und nur 2 Euro gekostet! Es wäre eine gute Idee nach der Sitzung hier einzukaufen.


Bier, Sojabonen und Mangolassi! Was anderes kann man brauchen? 

Die Sitzung war interessant aber lang und anspruchsvoll. Es waren ungefähr 45 Teilnehmer da. Sie sind aus den deutschen Bundesländern gekommen. Sie haben verschiedene Städte, Kommunen, Stiftungen, Schulen und andere Organisationen repräsentiert.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge ist 130 Jahre alt, tatsächlich! Im neunzehnten Jahrhundert war Deutschland ganz verschieden als heutzutage: es hat Angela Merkel nicht da gegeben. Irgendeiner Otto von Bismarck hat es noch gegeben. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge wird auf seiner Startseite als ”Forum für alle Akteure in der sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts in Deutschland” definiert.


In der Sitzung hatten die Teilnehmer 11 Diskussionsthemen. Zum Beispiel hat es Referentenentwurfe der Gesetze gegeben. Die interessanteste Sache war der Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Pflegeberufe, weil etwas Ähnliches mit Sozialberufen auch in Finnland entwickelt wird. Mittagspause war eine Halbe Stunde und wieder, als Vegetarierin, habe ich mich nicht verrechnen dürfen: jedes Brötchen war verschieden und die meisten waren ohne Fleisch zubereitet worden! Danke!
Als die Sitzung zu Ende war, war es 15.30 Uhr. Ich hätte wissen sollen, dass ganz in der Nähe ein schöner Platz war. Es ist nämlich ein vollkommener Platz nach einer langen Sitzung, die einem wie ein Marathonlauf vorgekommen ist. Es ist die kleinste Disko der Welt. Da kann man seine eigene Lieblingsmusik wählen und herein in die Telefonzelle treten und tanzen!




Das Bild ist von Nyt-Zeitung. Danke! Mehr lesen (auf Finnish) hier.


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P.S. Entschuldigung und Achtung... mein Deutsch ist nicht perfekt, weil ich eine Studentin aus Finnland bin und Deutsch nicht mein Hauptfach ist. Bitte lesen Sie diese Texte mit dem Verständnis. Ich nehme gern Besserungen auf. Bitte schreiben Sie ein Kommentar, wenn Sie etwas zu verbessern möchten.