sunnuntai 13. maaliskuuta 2016

Fremde Sprachen für die Erwachsener

Es wird gesprochen, dass ein 5-jähriges gewöhnliches Kind seine Muttersprache beinahe perfekt sprechen kann. Wenigstens besser als ein gewöhnlicher Erwachsener, der eine fremden Sprache sprechen versucht. Ein Kind kann vielleicht nicht sein eigenes Sprechen völlig verstehen, aber das macht nichts. Alle grammatischen Bindungen, alle Bedeutungsnuancen, alle farbvollen Ausdrucke sind jedoch da.

Es gibt viele Kinder, die zweisprachig aufwachsen. In der globalen Welt ist es ja ganz normal, dass die Eltern aus den verschiedenen Ländern kommen. Dann sprechen sie natürlich verschiedene Sprachen. Es gibt auch viele junge Menschen, die als Dienstnehmer oder als Student oder Studentin eine fremde Sprache gelernt haben. Man kann die zweite Sprache auch sehr gut lernen, wenn man jung ist und ein junges Gehirn hat.

Aber wie geht es, wenn man älter, zum Beispiel 50 Jahre alt ist? Meine Erfahrung ist, dass es möglich ist. Ich kann nicht Deutsch perfekt, aber ich habe viel gelernt und ich freue mich sehr über alles, was ich gelernt habe. Jetzt habe ich ganz neue Möglichkeiten zum Beispiel im Arbeitsleben weil ich deutsche Texte verstehen und mit der Hilfe auch schreiben kann. Und ich kann auch das deutsche Fernsehen via Internet ansehen und ziemlich viel ohne Übersetzungen verstehen. Am meisten genieße ich, wenn ich auf Urlaub mit netten deutschen Menschen Deutsch sprechen darf.


Wenn man Deutsch versteht, kann man das Halbfinale im Volleyball- Europapokal im Internet zuschauen. 
Ich habe das Mordglück gehabt, wenn ich ein Bildungsurlaub gekriegt habe. Ich habe zwei Jahre für das Sozialarbeit Studium an der Universität Jyväskylä in Finnland gehabt. Während dieser Zeit habe ich auch Deutsch studieren können. Und vor allem, ich habe eine Möglichkeit gehabt ein Praktikum in Berlin zu machen. Ein Monat in AWO, einer Organisation, die sozialen Dienstleistungen in Deutschland produziert, war sehr inhaltsreiche Erfahrung. Ich habe viel gelernt und viel Spaß gemacht!

Was hilft, wenn man eine fremde Sprache lernen will? Meine Antwort ist: der gute Unterricht, das Neugier und das praktische Leben. Ich habe sehr gute Lehrerinnen an der Universität und an der Volkhochschule Jyväskylä gehabt. Sie haben systematisch die deutsche Grammatik gelehrt und wir haben auch die mündliche Sprache üblich geübt. Die Musik hat zum Unterricht gehört, was mir wichtig ist. Die Gruppen sind auch sehr nett.

Wenn man neugierig ist, dann interessiert man sich für manche Sachen und will sich die Sachen erklären. Zum Beispiel was die Frau an der Kasse der Spätis jeden Tag gesagt hat? Ich habe nachgedacht, aber habe keine Antwort gefunden. Geht es um die Tüte oder um die Bescheinigung? Bis ich in einem anderen Laden ein Plakat gefunden habe: Möchten Sie den Kassebon haben? Ich habe das Plakat fotografiert  und zu Hause das ganze Plakat übersetzt.

Aus Neugier bin ich auch mit Pilates angefangen. Ich habe erfahren wollen, wie sie in Deutschland Pilates lehren. Dazu brauchte ich die Bewegung wirklich, weil meine Schultern  nach einem langen Praktikumstag am verspannt waren. Jawohl, es war toll! Außerdem dass mein Körper besser gefühlt hat, habe ich auch neue Wörter gelernt: die Wirbelsäule, die Schulterblätter, der Kreis und: „es hagelt“! Und wirklich, die Graupeln draußen nach der Pilates-Stunde waren sehr groß und hart! Ich habe schnell nach Hause marschieren müssen.




Ich möchte die Pilatesstunden in Dojo-Kreutzberg in der Mehringdamm 55 empfehlen.

Ich mag viel das Theater, besonders die Komiker. Also, ins Theater!  In der Mehringdamm 36, in der Nähe meiner Wohnung in Kreuzberg, befindet sich ein Improvisationstheater Theatersport. Ich habe ein Ticket für meinen letzten Abend in Berlin gekauft. Das hat sich wirklich gelohnt! Das Thema war der Wettbewerb der „Talents“. Das Publikum haben teilnehmen dürfen. Ich habe vorgeschlagen, dass eine Schauspielerin aus Finnland kommen könnte. Und ja: sie hat „Natalia aus Finnland“ geheißen. Natalia war natürlich mein Lieblingstalent und ich habe sie abgestimmt. Besonders, weil sie so schön über die Ferien von müden Frauen gesungen hat.


Viel Spaß, schöne Musik und  Humor mit dem Improvisationstheater!

Und noch gibt es hier ein Video aus Bodo Wartke. Er hat mir auch viel Deutsch gelehrt, weil die Wörter von seinen Lieder im Internet sind. Er singt so unterhaltsam über den Ausdruck „ich liebe dich“ in vielen verschieden Sprachen. An dem Ende von diesem Video-Klipp singt er auf Finnisch! Das kann keine Finne oder keine  Finnin ohne Lachen anhören...



P.S. Entschuldigung und Achtung... mein Deutsch ist nicht perfekt, weil ich eine Studentin aus Finnland bin und Deutsch nicht mein Hauptfach ist. Bitte lesen Sie diese Texte mit dem Verständnis. Ich nehme gern Besserungen auf. Bitte schreiben Sie ein Kommentar, wenn Sie etwas zu verbessern möchten.

torstai 3. maaliskuuta 2016

Die Digitalisierung ist bei Oma und Opa angekommen


Hier in Deutschland überlegt man viel die technologischen Hilfsmittel der älteren Menschen. Es gibt viele Hilfsmittel, die das selbstständige Leben zu Hause leichter und länger machen können. Aber die Sache ist weder in Finnland noch in Deutschland so einfach. Die Finanzierung ist ein Problem. Zum zweiten hat die komplizierte Situation ihren Ursprung in den gesellschaftlichen Strukturen.



Ehemals war das Telefon nur ein Telefon.

Das Hausnotrufsystem könnte ein Beispiel sein. In Finnland kann sich ein älterer Mensch das Hausnotrufsystem auf drei verschiedene Weisen anschaffen. Erstens, die Kommune kann ihm das Gerät und die Alarmmeldungen organisieren. Zweitens, ein privater Dienstleistungshersteller kann ihm das Gerät und die Alarmmeldungen organisieren. Und drittens, er kann sich selbst das Gerät von einer Firma anmieten - ohne oder mit Alarmmeldungen. In dem ersten und zweiten Fall teilen der ältere Mensch und die Kommune die Kosten. In den letzten Fall zahlt der ältere Mensch oder seine Angehörigen alles selbst.

Aber die Umständlichkeit ist noch nicht vorbei. Wer überwacht die Gesetzmäßigkeit von diesen Dienstleistungen? In dem ersten und zweiten Fall gehört diese Aufgabe zu der Altersfürsorge in der Kommune. Der regionale Beamte heißt AVI und der landesweite Beamte heißt Valvira. Wenn der ältere Mensch keine andere Wohlfahrt von seiner Kommune  braucht, gehört die Überwachung zu dem landesweiten Sicherheit- und Chemikalienzentrum (Tukes). In dem letzten Fall gehört die Überwachung der Gesetzmäßigkeit zu der landesweiten Kommunikation Behörde (Viestintävirasto).

Kein Wunder, dass die älteren Leute in verschiedenen Kommunen verschiedene Hausnotrufssysteme haben. Niemand weiß genau, wie oft die älteren Menschen diese Systeme anwenden und wieviele müssen sie aus eigener Tasche zahlen.


Während meines Praktikums habe ich viel über das Thema AAL gelesen.

Aber wie geht es in Deutschland? In Deutschland geht es oft um Krankenversicherung, die die meisten Menschen wegen des Arbeitsplatzes bekommen haben. Das Hausnotrufsystem ist ein einziges von sogenannten AAL-Produkten („Altersgerechte Assistenzsysteme“ oder „Ambient Assisted Living“), die zu dem Hilfsmittelverzeichnis gehört.


Das bedeutet, dass die älteren Menschen nicht selbst die ganzen Kosten bezahlen müssen, sondern die Krankenversicherung bezahlt einen Teilt. Heutzutage gibt es viele Forderungen, dass auch die anderen technischen Hilfsmittel, zum Beispiel die sensorbasierten adaptiven Monitoringsysteme, zu dem Hilfsmittelverzeichnis gehören sollten.




   Assistenzsystemen Dienste des älteren Menschen (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2012) 


Mein Sozialarbeit Praktikum in Berlin ist bald vorbei. Nur fünf Tage mehr übrig, und dann fliege ich zurück nach Finnland. Am letzten Praktikumstag, Montag 29.2.2016, habe ich einen Vortrag an meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an AWO (Arbeiterwohlfahrt). In meinem Vortrag vergleiche ich die finnische und deutsche soziale Versicherung. Ich hoffe, dass ich vor Montag meine  Gedanken besser sammeln kann… Sicher habe ich etwas Vernünftiges zu sagen, aber ich brauche Zeit vorzubereiten.

Während meines Praktikums habe ich gesehen, dass die Deutschen viel arbeiten. Manchmal arbeiten sie abends bis Sechs oder Sieben Uhr. Zum Glück kann die Praktikantin ihren Feierabend ein Bisschen früher anfangen. An einem Feierabend bin ich mit meiner Freundin ins Theater gegangen. Das war Supertoll! Bodo Wartke ist ein berühmter Pianospieler, Singer, Komiker und Stepptänzer – alles in einer Person. Für eine Zuschauerin, deren Deutsch Hörverständnis nicht perfekt ist, waren die Sketsche mit Melanie Haupt am besten. Ihre Wortspiele  zusammen, mit dem Teetrinken und dem Steppen – das alles war wunderschön und so komisch!

Ich hatte sehr gern auch diesen Sketsch, der in dem Theater Wühlmäuse hervortragen wurde. Es geht um die deutsche Mentalität gegen die französische Mentalität – man braucht keine Wörter dieses zu verstehen! Ein Tipp: in dem Punkt 3:57 ist die beste Phase angefangen...


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P.S. Entschuldigung und Achtung... mein Deutsch ist nicht perfekt, weil ich eine Studentin aus Finnland bin und Deutsch nicht mein Hauptfach ist. Bitte lesen Sie diese Texte mit dem Verständnis. Ich nehme gern Besserungen auf. Bitte schreiben Sie ein Kommentar, wenn Sie etwas zu verbessern möchten.

tiistai 16. helmikuuta 2016

Die gute Laune - wie ein Drachen am Tempelhof


Es ist grau und diesig, aber man muss sich bewegen! Ich bin zum Tempelhof gegangen um den 6,5 Kilometer langen Runden zu drehen. Es befindet sich doch in der Nähe von meinem Zuhause in Kreuzberg und ist auch ein sehr berühmter Platz.
Zuerst habe ich das Gebäude, das zu Europas längsten Gebäuden gehört, sehen wollen. Tempelhof Flughafen Gebäude, das in den 30er gebaut wurde, ist 1,230 Meter lang. Architekt Markku Rainer Peltonen  hat gesagt, das „die Rauheit, die Strenge und die Schwere“ dieses Gebäude am besten beschreiben. Es gibt keine Details auf der Vorderseite von dem Gebäude. Man kann Nazi-Ideologie in dem Stil des Gebäudes fühlen. Genau – sieht nicht besonders verlockend aus...





Ich habe einen Beamter auf dem Hof gefragt, wie ich auf die Parkanlage gehen kann. Links und dann links, hat er mich beratet. Sobald ich einen halben Kilometer gejoggt bin, fand ich den Eingang. Dann habe ich an den Artikel, die ich neulich gelesen habe, gedacht.

Der Artikel hat über „das Gesetz zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen“ erzählt. Das Gesetz wurde im Januar 2016 in dem Abgeordnetenhaus akzeptiert. Jetzt kann Tempelhof Flughafen zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen gebaut werden. Die Hangars werden - wie sie momentan auch tun – eine Notunterkunft für Flüchtlinge entstehen. Die Kapazität wird höher sein: 7000 Plätze. Aufgebaut werden auch eine Gartenausstellung, eine Bildungshalle, eine Multifunktionshalle mit zwei Sportplätzen, ein Jobcenter, eine Großküche. Für die medizinische Versorgung der Flüchtlingen ist eine mobile Unterkunft vorgesehen. Der Artikel hat nicht erzählt, wie lange man in dem Hangar in Zukunft wohnen muss und werden die Verhältnisse in dem Hangar besser werden. Heutzutage sind die Verhältnisse nicht so gut. Das kann man im Spiegel lesen. 
Im Jahr 2015 sind beinahe 80 000 Flüchtlinge in Berlin angekommen, 54 300 ist in Berlin geblieben. Im Vergleich: in Finnland haben wir 32 500 Flüchtlinge 2015 bekommen.
                                                                                                                   



Für mich klingt das Alles ein bisschen zu groß und zu konzentriert. Sollten die Flüchtlingen in die Gesellschaft integriert werden, sie sollten nicht in seinem eigenen Flüchtlingsdorf bleiben? Tagesspiegel hat doch erzählt, dass zum Beispiel Sprachbildung kurzfristig sein sollte. Danach können und sollen Kinder aus Flüchtlingsfamilien an dem regulären Unterricht teilnehmen. Das klingt besser für mich. Es ist besser, dass die Notunterkunft wirklich vorübergehend sein kann.
Aber zurück zu meinem Joggen... Dann bin ich zu dem Eingang gekommen. Ich habe mich aufgeheitert, als ich den großen Park gesehen habe. Obwohl es ganz diesig war, war es auch so weiträumig! Das Atmen ist leicht in der frischen, nassen Luft. Man kann auch auf dem Trampelpfad auf dem Grasplatz joggen – das ist für mein Knie besser als der Asphalt.



Ich kann mir vorstellen, wie dieser Park aussieht, wenn das Wetter sonnig und warm ist. Dann gibt es sicherlich viele Erwachsene, Jugendliche und Alte mit den Geräten für Windsportarten auf den Wiesen und der Park ist voll von Freude.



Dieser Gemeinschaftsgarten ist sehr lebendig im Frühling. Es gibt viele Pflanzen hier, die nur auf die Sonne und die Wärme warten. Die Bauern und Bauerinnen waren ganz kreativ, als sie die Nährböden für die Pflanzen geplant haben.



Die Runde im Tempelhof Sportpark ist nur 6,5 Kilometer, aber es fühlt länger. Als ich beinahe zu dem Startpunkt gekommen bin, habe ich einen Turm gesehen. Manchmal muss man raten, was der Sinn eines Turms ist. Jetzt habe ich nicht raten müssen.





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P.S. Entschuldigung und Achtung... mein Deutsch ist nicht perfekt, weil ich eine Studentin aus Finnland bin und Deutsch nicht mein Hauptfach ist. Bitte lesen Sie diese Texte mit dem Verständnis. Ich nehme gern Besserungen auf. Bitte schreiben Sie ein Kommentar, wenn Sie etwas zu verbessern möchten.